Paracetamol
Schmerzmittel und Erkältungsmedikament. Wirkt schmerzstillend und fiebersenkend

Parafunktion
nicht natürliche Funktion; Nebenfunktion

Parese
Lähmung

Parodontitis
Umgangssprachlich oft als Parodontose (= Zahnbettschwund) bezeichnet. Parodontitis ist eine bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparates, also der Strukturen, die den Zahn im Knochen halten. Eine unbehandelte Parodontitis schreitet voran und führt dazu, dass sich die Zähne lockern und sogar ausfallen können. Durch zahnärztliche Maßnahmen kann die Parodontitis gestoppt und verloren gegangener Knochen unter Umständen regeneriert werden.

Parodontium
gesamter Zahnhalteapparat mit Haltefasern und Knochen

Parodontologie
Die Parodontologie ist die Lehre vom Zahnhalteapparat und dessen Erkrankungen.

Die Parodontologie beschäftigt sich sowohl mit den Erkrankungen des Zahnhalteapparates(Parodontitis) als auch mit der Prävention solcher Erkrankungen. Die Parodontologie umfasst Therapien, die den Krankheitsverlauf abbremst und darüber hinaus Knochen und Weichgewebe regeneriert.

Pathogenese
Entstehung und Entwicklung von Krankheiten

Patientenverfügung
Mit der Patientenverfügung kann man sich selbstbestimmt über Durchführung oder Unterlassung bestimmter medizinischer Maßnahmen entscheiden, für den Fall bzw. Zeitpunkt, in dem man selbst nicht in der Lage ist, diese Willensäußerung vorzunehmen.

Pharmazeutik
Arzneimittelkunde

Pharmazeutikum
Arzneimittel

Pharmazie
Lehre von der Arzneimittelkunde

Phobie
krankhafte, sich aufdrängende Angst. Der Betroffene versucht unter allen Umständen, die gefürchtete Situation zu meiden, auch wenn er dadurch Schäden davon trägt.

Piezosurgery
Knochenabtragung mit Ultraschallinstrumenten. Es können unterschiedliche Gewebearten durch den Ultraschall "angesprochen" werden, dadurch kann selektiv Knochen abgetragen und umliegendes weiches Gewebe geschützt werden.

Plaque
Feste Ablagerungen auf dem Zahn (Bakterien, körpereigene Zellprodukte oder Nahrungsbestandteile), die zur Entstehung von Karies und Parodontitis beitragen.

Plastische Füllungen
direkte Füllungen, die direkt vom Zahnarzt in das vorbereitete Zahnloch eingebracht, geformt und gehärtet werden. Plastisch bedeutet, dass das Füllungsmaterial zum Zeitpunkt des Einbringens noch verformbar ist. Die Behandlung ist normalerweise in einem Behandlungstermin abgeschlossen.

Plastische Operationen
Plastische Operationen umfasst chirurgische Eingriffe, welche Ästhetik, Form und Funktion eines Körperteils wiederherstellen oder verbessern.

Pneumokokken
Bakteriengattung, die die Schleimhäute besiedelt.

Polymere
Ein Polymer ist allgemein eine chemische Verbindung, welche aus Molekülketten oder verzweigten Molekülen besteht. In der Zahnmedizin und -technik versteht man unter Polymeren die große Gruppe von Kunststoffen, bei denen Kohlenstoff für die Molekülketten-Bildung sorgt. Vor allem die Polymere, die unter Lichteinstrahlung erhärten, sind in der Zahnmedizin besonders wichtig.

Polyp
gutartige Schleimhautausstülpung

Prämedikation
Medikamentengabe vor einem Eingriff

Präparation
Beschleifen eines Zahns zur weiteren Versorgung z.B. mit einer Krone

Prävalenz
Kennzahl. Sie sagt aus, wie viele Menschen, ausgehend von einer bestimmten Zahl (meist 100.000) zu einem bestimmten Zeitpunkt an einer bestimmten Krankheit leiden.

Prävention
Früherkennung und Verhütung einer Erkrankung. Spezifische Risikofaktoren für bestimmte Krankheiten werden versucht zu vermindern oder negative Rahmenbedingungen zu verbessern, um damit die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten zu verringern oder zu verzögern.

Präventivzahnmedizin
Die Präventivzahnmedizin befasst sich mit der Vorsorge und Verhütung von Erkrankungen.
In der Zahnmedizin zählen dazu: Fluoridierung (beispielsweise durch Speisesalz), professionelle Zahnreinigungen, Fissurenversiegelungen, gute Mundhygiene sowie die Nutzung von Mundhygienehilfsmitteln, Bestimmung des Kariesrisikos, Anfertigungen von Zahnschutz bei entsprechenden Sportarten. Auch eine Ernährung mit seltenem Zuckerkonsum ist wichtiger Bestandteil der Präventivzahnmedizin.

Praxisgemeinschaft
Als Praxisgemeinschaft bezeichnet man eine Kooperationsform von Vertragsärzten. Es handelt sich dabei um den Zusammenschluss von zwei oder mehreren Ärzten zur gemeinsamen Ausübung der Tätigkeit in gemeinsamen Praxisräumen in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (BGB-Gesellschaft).
Die Ärzte bilden allerdings im Gegensatz zur Gemeinschaftspraxis oder zum Medizinischen Versorgungszentrum keine wirtschaftliche Abrechnungsgemeinschaft, sondern lediglich eine Kostengemeinschaft. In Praxisgemeinschaften treten im Abrechnungsverhältnis zu der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung die Ärzte selbständig auf, d. h., sie rechnen jeder für sich ab.
(Quelle: Wikipedia - Die freie Enzyklopädie)

Private Krankenversicherung (PKV)
Private Krankenkassen versichern nur Personen, deren Bruttoeinkommen oberhalb der gesetzlichen Versicherungspflichtgrenze liegt, darüber hinaus können auch Selbstständige, Freiberufler und Beamte Mitglied einer privaten Krankenkasse sein.

Der Versicherte erhält eine Rechnung über alle Leistungen, die er in Anspruch nimmt, tritt also in Vorleistung und rechnet die angefallenen Kosten mit seiner Krankenkasse ab.

Prophylaxe
Vorbeugung, Verhütung durch geeigneten Vorbeugemaßnahmen zur Verhinderung der Entstehung von Erkrankungen. Beispiele: Gute Mundhygiene ist in der Lage, fast alle entzündlichen Zahnerkrankungen zu verhindern, durch eine Professionelle Zahnreinigung können entzündliche Prozesse und Karies verhindert werden.

Prothese
künstlicher Ersatz von Zähnen

Prothetik
In der Zahnmedizin ist die Prothetik der Teil. der sich mit Total- oder teilprothesen, Kronen und Brücken beschäftigt.

Psychopharmaka
Arzneimittel zur Behandlung seelischer Erkrankungen oder starker Schmerzen.

Psychosomatik
Beziehungen zwischen Körper und Psyche. Der Grund für psychosomatische Beschwerden werden im engeren Sinne alle körperlichen Beschwerden ohne organischen Befund verstanden. Es wird davon ausgegangen, dass der Grund für die Beschwerden seelischer bzw. sozialer Natur ist.