Ganzheitliche Zahnheilkunde/-medizin
Die ganzheitliche Zahnmedizin betrachtet den menschlichen Körper als Ganzes. Sie berücksichtigt, dass sich gesundheitliche Störungen in einem Körperteil auch auf andere Körperteile auswirken können.

Ein einfaches Beispiel hierfür ist Stress. Dieses eigentlich psychische Problem kann aber nächtliches Zähneknirschen begünstigen und dadurch die Zähne und Muskulatur schädigen.

Zahnärzte, die ganzheitliche Zahnmedizin praktizieren, eignen sich zusätzliches Wissen aus anderen medizinischen Fachgebieten an und eröffnen sich und dem Patienten ein breites Spektrum bei Diagnose und Therapie.

Allgemein kann man sagen, dass die ganzheitliche Zahnmedizin sich eher naturheilkundlicher Verfahren wie z.B. Homöopathie, Akupunktur und Kinesiologie bedient und dass es keine gesicherten wissenschaftlichen Studien gibt, die den Nutzen dieser Verfahren belegt.

Gaumenspalte
angeborener Gaumendefekt; Entstehung einer Spalte durch Nichtzusammenwachsen der Gaumenhälften in der Embryonalentwicklung. Möglicherweise kombiniert mit Lippen- und Kieferspalte.

GBR: Guided Bone Regeneration
GBR heißt übersetzt "gesteuerte Knochenregeneration" und meint ein Verfahren, welches die Möglichkeit bietet, Knochen wieder aufzubauen. Es können geeignete körpereigene Knochenteilchen entnommen werden, um sie an der defekten Stelle einzusetzen und eventuell unter dem Schutz einer Membran (= gespanntes künstliches oder tierisches Häutchen) einheilen zu lassen. Die Membran wird eventuell benötigt, um das Weichgewebe, das sich viel schneller bildet als neuer Knochen, am Eindringen in die Hohlräume zu hindern, welche ja vom Knochen ausgefüllt werden sollen und nicht von Weichgewebe. In der Regel kommen Membranen zum Einsatz, die nach einer gewissen, vorgegebenen Zeit vom Körper rückstandsfrei abgebaut (resorbiert) werden. . In der Zahnmedizin kann mit Hilfe der gesteuerten Knochenregeneration durch Parodontitis verloren gegangener Knochen ersetzt werden. Dadurch lassen sich zum Beispiel Implantate an Stellen setzen, an denen ursprünglich nicht genug Knochen vorhanden war.

Gefäß
Sammelbezeichnung für Blutgefäße und Lymphgefäße.

Gegenanzeigen
Erkrankungen oder Umstände (z. B. Schwangerschaft), weshalb ein Arzneimittel nicht oder nur mit Einschränkungen nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden darf.

Gemeinschaftspraxis
Als Gemeinschaftspraxis bezeichnet man eine Kooperationsform von Ärzten. Es handelt sich dabei um einen organisatorischen und wirtschaftlichen Zusammenschluss von zwei oder mehreren Ärzten zur gemeinsamen Ausübung der Tätigkeit in gemeinsamen Praxisräumen.
Gemeinschaftspraxen werden im Abrechnungsverhältnis zur Kassenärztlichen Vereinigung als eine wirtschaftliche Einheit behandelt, sie müssen vom Zulassungsausschuss genehmigt werden. Auch die fachübergreifende Kooperation ist genehmigungspflichtig, sofern sich die Fachärzte auf ihr Gebiet beschränken. Seit dem 1. Januar 2004 können fachübergreifende Kooperationen in der Rechtsform des Medizinischen Versorgungszentrums (Poliambulanz) nach § 95 SGB V tätig werden.
(Quelle: Wikipedia - Die freie Enzyklopädie)

Generika
Wenn für den Wirkstoff eines Medikamentes der Patentschutz abgelaufen ist, dürfen auch Nachahmerfirmen das Produkt produzieren und vertreiben. Im Vergleich zum Original sind diese Generika oftmals gleich wirksam bei geringerem Preis.

Gerontologie
Wissenschaft vom Altern

Gerontostomatologie
auch: Gerostomatologie= Alterszahnheilkunde. Besonderheiten der Patientengruppe "alte Menschen" machen spezielle Therapie- und Behandlungsformen notwendig. Problematisch bei der Behandlung ist das besonders mangelhafte Vorsorgebewusstsein älterer Menschen im Vergleich zu jüngeren Altersgruppen. Dazu gehört auch das unregelmäßige Aufsuchen des Zahnarztes, was in Kombination mit der zunehmenden Anfälligkeit des gesamten Kauapparates oft zu schweren und nachhaltigen Beeinträchtigungen der Lebensqualität führen kann.

Geschiebe
Bezeichnung für Verbindungselemente, die für festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnersatz benötigt werden. Geschiebe bestehen aus zwei Teilen, die ineinander geschoben werden können: ein Teil wird an der Krone des Restgebisses befestigt, der andere mit dem (herausnehmbaren) Zahnersatz fest verbunden. Die Verankerung ist nach außen nicht sichtbar.

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
Die GKV sorgt dafür, dass jeder Versicherte, der krank wird, unabhängig von Alter und Einkommen, Zugang zu einer medizinischen Versorgung hat. Die Mitglieder der GKV sind entweder pflichtversichert, oder, wenn zum Beispiel ihr Jahreseinkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt, freiwillig versichert.

Der Beitrag für die Krankenversicherung richtet sich nach dem Lohn des Versicherten, wobei Arbeitgeber und Arbeitnehmer diesen Beitrag prinzipiell jeweils zur Hälfte aufbringen.

Gingiva
Zahnfleisch

Gingivarezession
Zahnfleischrückgang

Gingivitis
Zahnfleischentzündung. Die infektiöse Gingivitis durch bakterielle Entzündung als Folge mangelnder Mundhygiene kommt am häufigsten vor, aber auch hormonelle Auslöser kommen vor (Schwangerschaftsgingivitis). Gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch, das bei mechanischer Beanspruchung sofort zu bluten beginnt, sowie ein unangenehmer Mundgeruch/-geschmack sind deutliche Anzeichen für eine Gingivitis.

GKV
Gesetzliche Krankenversicherung

Gnathologie
Lehre der Lagebeziehung der Kiefer zueinander und der Kiefer zum Schädel

Gold-Inlays
Einlagefüllungen zur Versorgung eines defekten Zahnes aus einer hochwertigen Gold-Legierung. Gold-Inlays sind äußerst langlebig. (siehe auch Inlays)

GOZ
Gebührenordnung für Zahnärzte

Granulat
Substanz in Körnchenform

Gray
Bezeichnet die Einheit für Röntgendosis (und andere Strahlenarten) und definiert die pro Masse aufgenommene Energie.

GTR: Guided Tissue Regeneration
GTR heißt übersetzt "gesteuerte Geweberegeneration". GTR bewirkt die Neubildung von Zellen und es kann so ein weichgeweblicher Defekt versorgt werden, zum Beispiel die Regeneration von zurückgegangenem Zahnfleisch.

Gustometrie
Überprüfung des Geschmackssinnes